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Landfrauen unterwegs in den Spreewald mit Land-Lust-Reisen

Am Freitag den 9.05.2014 machten  sich 24 Landfrauen aus den Landfrauenvereinen Bosau, Schlamersdorf   und Gästen, mit Busreisen Witt, auf den Weg in den Spreewald. Die ersten Damen standen schon um 5 Uhr am Bus. Nachdem in Segeberg die vierundzwanzigste Teilnehmerin   eingestiegen war ging es zügig Richtung Berlin. Die Begrüßungen nahmen neben dem Busfahrer „Horst", die beiden ersten Vorsitzenden, der organisierenden Vereine vor. Mit einem frohen Lied auf den Lippen verging die Fahrzeit schnell, bis wir um acht Uhr mit einem leckeren Frühstück an der Gaststätte Stolpe vom Reiseunternehmen verwöhnt wurden. Eine kleine Einführung über den Spreewald und die Volksgruppe der Sorben, informierte vorab über die anerkannte Minderheit und ihre Traditionen, sowie über die Entstehung der Moorniederung. Verteilte Naschies und Getränke stärkten uns während der Reise. Gut gelaunt erreichten wir  unser erstes Ziel der Reise, das ehemalige Mönchsgut Mötzow.

Der dort etablierte  Vielfruchthof verarbeitete z.Zt. Spargel in großen Mengen. Die Anfahrt  führte uns an mehreren Hektar großen Anpflanzungen vorbei. Es gab pro Feld so viele Spargelstecher, das diese mit Bussen zu den Feldern gebracht wurden. Der Transport des Erntegutes erfolgte mit  schnellen Sprintern- diese fuhren direkt vor die Eingangskontrolle der  Zentralenverarbeitung. Unser  Reiseleiter zeigte uns die Verarbeitungshallen mit 7 Wasch-Schneid-Sortier-und Wiegestraßen. Ein Computer gesteuertes Band schickte die verschiedenen Qualitäten in Körbe, diese warteten  bei ständiger Wässerung und starker Kühlung auf den Transport  des weißen Goldes zum Endabnehmer. Eine beeindruckende Führung durch einen landwirtschaftlichen Großbetrieb- und nach einer Stärkung im dortigen Restaurant-natürlich mit Spargel- und einem Erkundungsgang über das Gut, fuhren wir weiter gen Spreewald.                                                              

 In Lehde/Spreewald angekommen erwarteten uns schon die Shuttlebusse des Hotel Starik .Die freundliche Begrüßung erfolgte durch die Juniorchefin des otelHH im Hotels zusammen mit einem Glas Sekt. Wir  bezogen umgehend unsere modern und gemütlich eingerichteten Zimmer, denn unser Kapitän wartete schon, für eine erste Kahnfahrt über die Fließe des Spreewaldes. Kräftig und geschickt stakte er die 25 Personen durch die verschiedenen Fließe und erklärte ihre Bedeutung und den Wandel der Jahreszeiten. Die Stimmung stieg weiter, als wir unterwegs ausstiegen, um eine Töpferei zu besuchen. An Bord wurde ein zünftiger Anleger getrunken- leicht beschwingt ging es dann zurück an Land. Ein gepflegter Fußweg führte uns zu unserem festlich eingedecktes Restaurant, wo auf uns ein drei Gänge Menu wartete.  Der erfrischende Regenschauer machte den Weg zurück zum Haupthaus des Hotels zurück über die Fließe-brücken zu einer abenteuerlichen Unternehmung. Eine kleine Gruppe von Wagemutigen erkundete im Anschluss daran den Spreewald auf eigene Faust- das heranziehende Gewitter und die Dunkelheit trieben die Spaziergängerinnen zur Eile- Wie waren wir froh das Hotel noch vor dem Regenschauer wiedergefunden hatten.

Am nächsten Morgen begrüßte uns ein sonniger Morgen, blauer wolkenloser Himmel, ein volles Programm und ein umfang-reiches Frühstücksbuffett. Ein kundiger Reiseführer brachte uns in ein regionstypisches Spreewaldhaus, umgeben von Fließen. In einen säuberlich gekachelten Produktionsraum standen die angesetzte Senfsaat und der Produzente mit erklärenden Worten. Am Ende des Vortrages wurden wir  mit einem Glas „grober Heinrich" beschenkt und setzten unseren Weg zu Fuß, durch die idyllischen Schlosspark  zum Schloss Lübbenau fort. In Vetschau  besuchten wir eine Wendisch/Deutsche Doppelkirche und die Kirchenführerin Frau Zimmermann ging ganz in ihren Erläuterungen und ihrer Aufgabe auf. Die Entstehung und die Wappen der Förderer bzw. Eigentümer wurden ebenso erklärt, wie die Gemälde des Altares und die Kanzeln. Aktuell war eine Erinnerungsausstellung, der durch den Braunkohletagebau verlorengegangenen Kirchspiele und Dörfer, zu besichtigen. Zum landestypischen Mittagessen fuhren wir in den Alten Bahnhof in Burg. Die Getränke kamen mit einem kleinen Zug zum Tisch. Pellkartoffeln mit Quark und Leinöl soll das Wohlbefinden durch viele ungesättigte Fettsäuren lange erhalten. Wir ließen es uns gut gehen und bewunderten die Sammlung der zahlreichen alten Emaille Schilder. Zwischendurch düsten kleine, witzige Zugwagons durch den Raum. Auf dem Rückweg bewunderten wir die  Details aus der Bahnhofsgeschichte, die die Gasträume schmücken. Mit frohem Mut ging es zum Holzschuhpantoffelmacher Manfred Karolczak, der uns in seiner Schauwerkstatt empfing. In dritter Generation wird hier  mit alten Arbeitsgeräten gearbeitet. Herr Karolczak hielt einen   fachkundigen Vortrag über seine heute seltene Handwerkstätigkeit. In verschiedenen Arbeitsschritten entstanden vor unseren Augen, aus einem Baumstamm, die Sohlen für  Holzpantoffeln.  Aus der zugekauften weichen Lederhaut wurden passende Stücke geschnitten  und mit Krampen an der Sohle befestigt. Einige Damen konnten nicht anders und probiert das Showobjekt gleich an und“ schwupp die wupp“ war schon ein Paar verkauft. Der Nachmittag war schon fortgeschritten, als wir nach einer beschaulichen Busfahrt durch den Spreewald- durch die Kolonie Burg- die Holländer Mühle in Straupitz erreichten. Es ist die einzige Dreifachwindmühle Europas und verarbeitet neben Holz, Leinsaat und Mehl. Die Baumstämme werden in horizontalem und vertikalem Rahmenschneidewerken zu Bohlen und Brettern verarbeitet.

Zum Tag des  offenen Museum werden regelmäßig die Maschinen in Gang genommen und auch wir durften an einer Vorführung im Leerlauf teilnehmen. Als wir den nächsten Raum der Mühle betraten, hatte die Herstellung des Leinöls begonnen. Es wurde gemahlen, geröstet und dann gepresst bis das gelbe Öl in den silbernen Eimer tropfte. Die Landfrauen lauschten interessiert den Erklärungen des Leinsaatmüllers, der für Sie eine Ölkostprobe bereithielt. Im Anschluss  erklommen wir über die 4 Etagen der Holländer Mühle. Derweil trieb der Wind die Windmühlenflügel an und die Energie  über ein Getriebe auf die Königswelle übertragen. Diese Arbeit  ließ die ganze Mühle erzittern. Unser Gästeführer erklärte den interessierten Damen die Arbeitsabläufe und die Umstellung der Energie für Holzsägewerk, Leinsaat-Mühle und Getreidemühle. Wir hörten über die Königswelle, die Mühlsteine, die Reinigung der Korns durch Siebe, den Transport über Elevatoren und Becher und sahen Maschinen aus alter Zeit. Nun wissen wir auch, warum wir unser Licht nicht unter den Scheffel stellen sollen und werden es nicht mehr tun. Gefüllt mit Wissen aller Art stärkten wir uns mit Kaffee und Kuchen und kauften das vor unseren Augen hergestellte Leinöl- eine besondere Delikatesse. Zurück im Hotel  wartet schon ein weiteres Highlight der Reise. In der Quappenschäncke- unter den Jagdtrophäen des Hausherren- würde  schon bald der festliche Spreewälderabend mit uns und weiteren 100 Gästen starten. Um Punkt 18 Uhr ging es los. Wir haben uns dann an den Spreewälder Köstlichkeiten gestärkt, typische eingelegte Gurken, frischer Meerrettich, Kartoffeln mit Quark und Leinöl und den unterschiedlichsten Fleisch/ Wild /Fisch Delikatessen direkt aus der Region. Eine dreiköpfige Damengesangsgruppe erklärte uns nach einigen regionalen  Volksliedern,  die umfangreiche  bestickte Trachtenmode und ihre Bedeutung. Danach lichtet sich der Saal. Für die verbliebenen Damen legte der Lifemusiker flotte Tanzmusik auf und mit Kräuterhexe wurde ein anregender, lustiger Abend und der tolle Tag beendet.

 Um 7/30 Uhr erschienen alle Damen gut gelaunt und bestiegen den Bus Richtung Potsdam und Sanssouci. Auf dem Bassin- platz wartete der Fremdenführer und los ging die Stadtrund-fahrt mit neu erbautem Parlament, alten restaurierten Marstall- Kinomuseum, Babelsberg- die Filmindustrie, die Glienicker-Brücke ehemalige Berlin/Potsdam-Zonengrenze) das Domizil von Günther Jauch hier , ebenso wie das Schloss Cecilienhof , in dem die Siegermächte einst das  Abkommen  unter- schrieben haben. Schloss  Sanssouci- ohne Sorgen-für 1 Stunde sollten wir einen ersten Eindruck am nächsten Halt unserer Reise erhalten. Wir wanderten  mit Führung durch den Park mit  Wasser- spielen, frühlingshaften Bepflanzungen und der 2,5 km langen Sichtachse quer durch die Anlage. Das Schloss leuchtet gelb über dem Weinberg. Oben angekommen besuchten wir die Ruhestätte des Alten Fritz, der wunschgemäß neben seinen Hunden seine letzte Ruhestätte fand. Beinah andächtig wandelten wir über den Exerzierplatz zum Busparkplatz, wo der Busfahrer uns eine heiße Wurst mit Senf anbot. 18 Damen brachen dann  zu Fuß zum Krongut Bornstedt auf und besichtigten die feilgebotenen Waren der Kleinhand-Werker. Den zurückgebliebenen Damen und dem Kapitän der Straße, brachten wir Kuchen für die Heimreise mit, wir selbst stärkten uns vor Ort. Durch Sturm und Regen fuhr uns“ Horst“ sicher heimwärts. Gegen 19/00 Uhr erreichten die letzten Damen ihr zu Hause.

Eine super Landfrauenreise, die Stimmung war immer harmonisch bis heiter- aus den unterschiedlichen Landfrauenvereinen wurde sehr bald eine feste Gemeinschaft- wir haben viel gesehen und erlebt- einfach schön, schön, schön - nächstes Mal sind sie auch dabei.

Optische Eindrücke von der Reise:

 

           

Ankunft im Hotel

 

Margaret beim Vortrag im Bus

 

Bruni Ehlers und Ellen Schöning

 

Gästeführer Mötzow mit der Gruppe

 

           

alte Landmaschinen

 

der Schuster

 

Holzpantoffelherstellung

 

Flachsbeet

           

Altar der Kirche in Vetschau

 

Eingangstür der Kirche

 

Turm der Wendischen Kirche

 

Wappen der Deutscn-Wendischen Kirche

 

           

Landfrauen vor der Kirche

 

Helga Kasche und Anneliese Stuhr

 

Inge Dircks und Simone Lepeschka

 

Beschreibungstext

 

           

zahlreiche Senfsorten

 

in der Senfmanufaktur

 

in der Leinsamen Mühle

 

das Mahlwerk

 

           

Gästeführer Mötzow mit der Gruppe

 

im alten Bahnhof Burg

 

Verschnaufpause

 

bei der Arbeit

 

           

Holländer Mühle

 

ein Heuschober

 

Landfrauen im Mühlenmuseum in Straupitz

 

Margret Ralf mit der Gruppe

 

           

der Pfennigfuchser

 

Joseph im Kreise der Familie

 

Landfrauen beim Ausflug

 

Nostalgie Museum Mötzow

 

   

   

   

Traktor Schau

 

Maike Ehlers streichelt eine Katze

 

Schloss Hotel Lübbenau

 

Maike Ehlers und Simone Lepeschka lauschen interessiert

 

           

Orgel der Wendischen Kirche

 

unser Spreewald-Reiseleiter

 

Deutsch-Wendische Doppelkirche

 

Bruni Ehlers

 

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